Tipps für die ersten Schuhe//

Erst, wenn Ihr Kind freihändig läuft, benötigt es feste Schuhe (für die Straße). Ein Schuh hat keine Stütz-, sondern eine Schutzfunktion. Warten Sie daher so lange wie möglich, bevor Sie Ihrem Kind festes Schuhwerk anziehen.

 

 

 

 

 

Ungeformte, weiche Babyfüße sollen sich während der Wachstumsphase frei und selbstständig bewegen. Das kräftigt die Muskeln und Sehnen, was wiederum wichtig für das freihändige Laufen ist. Steckt man sie in starre Schuhe, fühlt sich das für Ihr Kind an, als wäre es in einem Skistiefel oder Gipsverband gefangen.

 

 

Anpassungsfähiges, biegsames Schuhwerk fördert den natürlichen Abrollvorgang. Jeder Untergrund zwingt den Fuß, Stöße abzudämpfen und Unebenheiten auszugleichen, sprich, eine gesunde Fußhaltung einzunehmen.

 


Das Gewicht wird automatisch von der empfindlichen Wölbung innen auf die unempfindliche Außenkante der Füße verlagert. Dazu stützt man kräftig mit den Zehen ab und richtet das Fußgewölbe auf. Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke werden weitergebildet und gefestigt; somit die Basis einer aufrechten, starken und damit gesunden Körperhaltung geschaffen.

 

Bis Ihr Kind also wirklich festes Schuhwerk benötigt, empfehle ich Ihnen Krabbelpuschen aus Leder oder Stoppersocken. Gegen Nässe auf dem Spielplatz helfen so genannte „Matschfüßlinge“ (aus dem gleichen Material wie Regenhosen, im Prinzip wie Handschuhe für die Füße).




 

Füße sind wie unsere Wurzeln, die uns ein Leben lang tragen und das bis zu dreimal um die ganze Welt.